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Insektensterben: Der globale Insektenzusammenbruch

12. Mai 2019

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Weltweit mehren sich Hinweise, dass Insekten massenhaft verschwinden. Ihr funktionaler Verlust könnte für die Menschheit noch gravierender sein als der Klimawandel.

von Daniel Lingenhöhl

Viele Gründe für den Schwund

Das Insektensterben – Arten und Bestandsrückgänge – ist also lange kein europäisches oder gar nur deutsches Problem: Es ist ein globales Phänomen. Weniger eindeutig sind die Gründe für diesen Verlust, denn häufig überlagern sich mehrere Faktoren und verstärken sich bisweilen sogar noch gegenseitig. In Kulturlandschaften geht ein großer Teil der Verluste auf die Landwirtschaft zurück – gerade auch bei Schmetterlingen. Am stärksten von Verlusten in Mitteleuropa betroffen sind Arten der Grasländer: Diese werden umgepflügt und zu Äckern verwandelt, überdüngt und zu oft gemäht. Dadurch geht die Vielfalt an Nahrungspflanzen zurück und mit ihr die der Schmetterlinge. Bunte Ackerrandstreifen haben mittlerweile Seltenheitswert; oft wird bis an den Weg gepflügt und gespritzt, um noch den letzten Quadratmeter zu nutzen. Prinzipiell in der Diskussion stehen Pestizide wie Neonikotinoide, die Bienen und Hummeln schaden sollen, und Glyphosat, das Wildkräuter vernichten soll und damit die Nahrungsbasis der Insekten auslöscht.

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