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Ortsgruppe Weissach + Flacht

Insektenschutz

Insektenschutz für Kommunen leicht gemacht

BUND-Handlungsleitfaden

Mehr als 500 Städte und Gemeinden verzichten deutschlandweit bereits ganz oder teilweise auf chemisch-synthetische Gifte und schützen so die Gesundheit ihrer Einwohnerinnen und Einwohner und retten Lebensraum für Insekten. Um noch mehr Kommunen für den Insektenschutz zu gewinnen, hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Rahmen seines Projekts "Pestizidfreie Kommune" einen Handlungsleitfaden zum Insektenschutz zusammengestellt. Diese detaillierte Anleitung soll es zukünftig noch leichter machen, kommunale Flächen insektenfreundlich und ohne den Einsatz von Pestiziden zu pflegen.

Auch die landwirtschaftlichen Flächen, die Kommunen verpachten, haben ein großes Potenzial für den Artenschutz, gleiches gilt für die Wegraine an öffentlichen Wegen, die meist in kommunaler Hand sind. Kommunen können dort neuen Lebensraum für Insekten schaffen.

Die BUND Ortsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt Weissach zu einer pestitzifreien Kommune zu machen, zum Wohle ihrer Bürgerinnen und Bürger und um wertvolle Tier- und Pflanzenarten zu erhalten.

Haben Sie Lust bei diesem Projekt mitzuwirken. Dann einfach bei uns melden. Wir freuen uns auf Sie.

Insektenrückgang durch weitere Studien belegt

2008-2017 40% Verlust in Wäldern, über 60% Verlust im Grünland

Im Rahmen einer breit angelegten Biodiversitätsstudie hat ein Forscherteam unter der Leitung der Technischen Universität München zwischen 2008 und 2017 eine Vielzahl von Insektengruppen auf 300 Flächen in Brandenburg, Thüringen und Baden-Württemberg erfasst. Viele der fast 2.700 untersuchten Arten sind rückläufig oder wurden gar nicht mehr gefunden.

Hier geht´s zur Studie der TA München.

Artenvielfalt im freien Fall

Flächendeckender Rückgang von Schmetterlingen in BaWü

Forschungsergebnisse zum Bestand von Schmetterlingen in BaWü bis zurück in das 18. Jahrhundert verfestigen den Trend: Artenn z.B. der Magerrasen, Feuchtwiesen und Moore, die nich flexibel auf Umweltveränderungen reagieren können, sind besonder betroffen. Ökologische Systeme können bei der Überschreitung eines Grenzwertes leicht kippen.

Hier können Sie auf die Studie zugreifen.

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