Mensch und Umwelt

Kompetenzzentrum Elektromagnetische Felder

Anlaufstelle für Gesundheitsfragen zu Mobilfunk und Stromnetzen

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir alle kommen inzwischen täglich mit Strahlenschutzthemen in Berührung. Um Sie frühzeitig und verlässlich zu informieren, hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) das neue Kompetenzzentrum Elektromagnetische Felder eingerichtet. Mit seiner Aufklärungs- und Forschungsarbeit will das Kompetenzzentrum zu mehr Akzeptanz der Energiewende beitragen und eine nachhaltige Digitalisierung stärken.

Das Kompetenzzentrum soll auf lebensnahe Fragen der Bevölkerung wissenschaftlich fundierte Antworten finden und diese öffentlich vermitteln.

Auf dieser Website können Sie sich informieren und Fragen stellen.

Hunderte Forscher schlagen Alarm: Wenn wir nicht sofort handeln, kollabiert uns Ökosystem

Hunderte Wissenschaftler haben eine eindringliche Warnung: Die Zerstörung der Natur schreitet in erschreckendem Tempo voran. Die Ökosysteme unseres Planeten sind so stark strapaziert, dass wir mit einem massiven Artensterben und einer neuen Völkerwanderung rechnen müssen, wenn nicht unverzüglich Maßnahmen ergriffen werden.

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Vorsicht WLAN!

WLAN wird zur Dauerbelastung

Die Strahlungswerte von WLAN liegen bei mobilen Endgeräten über medizinischen Vorsorgewerten. Bereits bei minimaler Belastung kann es zu Befindlichkeitsstörungen kommen, die sich bei dauerhafter Einwirkung bis hin zu klinischen Erkrankungen manifestieren können.

Zahlreiche Studien zeigen, dass Mobilfunkstrahlung wie WLAN für Gesundheitsstörungen wie z.B. Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Konzentrationsprobleme, Übelkeit, Schwindel, Müdigkeit, Er Studien belegen: WLAN-Strahlung ist gesundheitsschädlich.

Wie Sie Ihre Strahlenbelastung reduzieren können, die Technik sinnvoll nutzen und viele weitere wichtige Informationen zum Umgang mit öffentlichen Hotspots, WLAN an Schulen, Router richtig einstellen finden Sie unter www.diagnose-funk.org

Elektrosmog: Ungebremstes Wachstum

Fast überall sind wir – gewollt oder ungewollt – heute dem Einfluss künstlicher elektromagnetischer Felder (EMF, umgangssprachlich oft auch als "Elektrosmog" bezeichnet) ausgesetzt. Mit der Digitalisierung vieler Lebensbereiche und den damit meist einhergehenden mobilen Internetanwendungen ("Vernetzung") wird die Belastung eine neue Dimension erreichen.

In Deutschland gibt es etwa 75.000 Standorte mit rund 350.000 Mobilfunk-Sendeanlagen, etwa zwei Millionen kleinere Sendeanlagen, rund 100 Millionen häusliche Sendeanlagen wie WLAN oder schnurlose Telefone sowie ca. 140 Millionen Mobiltelefone – sie alle senden elektromagnetische Strahlen aus, die unseren Körper draußen und in unseren eigenen vier Wänden ungeschützt durchdringen.  

Zu diesen hochfrequenten EMF kommen noch niederfrequente Felder hinzu, die durch Hochspannungsleitungen, Elektrogeräte, Kabel und Leitungen im Haushalt, Verkehr und Industrie entstehen und ebenfalls allgegenwärtig sind.

Drahtloses Internet und mobile Datenübertragung kommen wegen der enormen Wachstumsraten mit den bisherigen Verfahren an ihre Grenzen. Mit den neuen Verfahren LTE und zukünftig 5G vergrößert sich sowohl die Zahl von Standorten als auch die Höhe der einwirkenden hochfrequenten EMF drastisch.

Lesen Sie hier mehr über die gesundheitliche Risiken, insbesondere für die schutzbedrüftigen Gruppen wie Kinder, Ungeborene und Kranke.