Ortsgruppe Weissach + Flacht

KLIMASPECHT

Temperatur Strichcode von Weissach. Das kälteste Jahr in Weissach war 1956 mit durchschnittlich 6,8°C. Das wärmste war 2018 mit 10,7°C. In Weissach ist es seit 1881 bereits um 1,5°C wärmer geworden. Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD). Anders ausgedrückt: Der langjährige Mittelwert (1961–1990) liegt bei 8,2 °C und der durchschnittliche Temperaturanstieg bei 1,5 °C. Im Vergleich zum dreißigjährigen Mittelwert ist es in Weissach bereits 18,3 % wärmer geworden!

Klimaspecht – Eine BUND-Aktion zum Mitmachen

Der Klimawandel geht weiter, trotz der Corona-Krise. Der BUND Weissach + Flacht startet daher die Aktion „Klimaspecht“, um anhand von praktischen Beispielen aus unserer Gemeinde zu zeigen, was wir alle, im Kleinen wie im Großen, gegen den Klimawandel machen können.

Warum Klimaspecht? Der Specht steht stellvertretend für alle Lebewesen und als Fürsprecher der Natur. Durch sein klopfen an Bäumen rüttelt er uns wach und sagt uns, dass er und wir unsere Lebensgrundlage verlieren werden, wenn wir nicht alles Menschenmögliche gegen den Klimawandel unternehmen.

Um den „Klimaspecht“ erfolgreich zum Fliegen zu bringen, benötigt er die Unterstützung nicht nur unserer BUND Aktiven und Förderer, sondern auch von vielen Bürgerinnen und Bürgern und der örtlichen Unternehmen, die sich aufgemacht haben, den CO2 Reduktionspfad zu gehen.

Der „Klimaspecht“ will möglichst viele Beispiele und Ideen aber auch Forderungen an unsere Kommunalpolitiker*innen zusammentragen, wie praktischer Klimaschutz bei uns zuhause und in der Gemeinde aussehen kann.

Dies können zum Beispiel Ihre Erfahrungsberichte über das Anlegen einer blühenden Wiese im eigenen Garten, den Bau eines Insektenhotels, die Installation einer Solaranlage, die Heizungsmodernisierung für eine warme Stube ohne Kohle, Öl und Gas sein. Sie fahren mit dem Fahrrad zur Arbeit, erledigen viele Ihrer täglichen Besorgungen zu Fuß, oder haben sich vorgenommen es zu tun. Sie haben ein Elektroauto und wollen sich mit Gleichgesinnten zu einem E-Mobilitätsstammtisch treffen. Sie wollen, dass es in unserer Gemeinde einen Tauschflohmarkt und ein Reparier-Cafe gibt. Sagen Sie es dem „Klimaspecht“ – frei nach dem Motto „Tu Gutes und sprich davon“.

So soll ein bunter Strauß an Klimaschutz Aktivitäten aus der Mitte unserer Gemeinde entstehen, der allen Bürger*innen bekannt gemacht werden soll und hoffentlich viele zur Nachahmung anregt. Jede Ihrer Maßnahmen oder Ideen, egal ob klein oder groß, sind willkommen.

Und wie sagen Sie es dem „Klimaspecht“, was Sie aktiv gegen den Klimawandel schon tun oder noch tun wollen? Ganz einfach. Berichten Sie darüber unter dem Hashtag „#Klimaspecht“ auf Ihrer Facebook-Seite, auf Instagram, oder anderen sozialen Medien, wenn möglich unterlegt mit einem Foto.

Alle, die die sozialen Medien dazu nicht nutzen wollen oder dort nicht präsent sind, schreiben Ihre Klimaschutz-Aktivitäten an den BUND Weissach + Flacht (E-Mail an klimaspecht@posteo.de). Wir garantieren, dass Ihre Mitteilungen, wenn Sie das wollen, anonym behandelt werden.

In einer Arbeitsgemeinschaft (AG) werden wir die Vorschläge, Ideen, Projekte und Aktionen sammeln, auswerten und auf unserer Internet- und Facebook-Seite sowie im Amtsblatt veröffentlichen. Gute Ideen, die sich an die Gemeinde richten, werden von der AG an die Verwaltung und unsere Kommunalpolitiker*innen gegeben. Das Wichtigste dabei ist, dass Sie mit Spaß bei der Sache sind.

Bitte machen Sie mit – der „Klimaspecht“ freut sich über jeden Vorschlag und über engagierte und interessierte Bürgerinnen und Bürger, die in der AG mitmachen.

Ihre BUND Ortsgruppe Weissach +Flacht

Jörg Herter, 1. Vorstand (07044 901133)

Dieter Bächle, AG Klimaschutz in Weissach (07044 33761)

Mail: bund.weissach@bund.net

Facebook: BUND Ortsgruppe Weissach+Flacht

Wir müssen Verantwortung übernehmen

2015 wurde mit dem Klimaabkommen von Paris international vereinbart, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad, möglichst auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Baden-Württemberg muss hierfür spätestens zwischen 2035 (1,5°) und 2040 (1,75°) klimaneutral werden. Nur so leisten wir einen angemessenen Beitrag zu den internationalen Anstrengungen. Damit dies gelingt, benötigen wir eine saubere Energieversorgung – also Erneuerbare Energien. Gleichzeitig müssen wir sparsamer mit Energie umgehen und die Energieeffizienz steigern

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